DIE BÄRENBÄCK GESCHICHTE

Geboren wurde der große Bär - wir nennen ihn Markus - am 8. Mai 1964 in Düsseldorf. 

Aus beruflichen Gründen seines Vaters Wolfgang, einem Weinhändler, verschlug es Markus´ Familie mit Sack und Pack und seinen 2 Schwestern ins niederbayerische Rottenburg an der Laaber. Neben Handballspielen, Fußball, Tennis und dem Schulabschluss war es Markus größter Wunsch den Beruf des Bäckers zu erlernen. Ganz gegen den Willen der Eltern, die eigentlich Größeres mit ihm vorhatten. Aber er setzte seinen Dickkopf durch und begann im 2 km entfernten Pattendorf (Kreis Landshut) eine Lehre als Bäcker. Dort lernte er noch was Zucht und Ordnung zu bedeuten hatten - eben die alte Schule. Das war im Jahr 1979. Dieser Beruf machte Markus so viel Spaß und ehrgeizig wie er war - und auch heute noch ist - absolvierte er noch eine Lehre als Konditor in dem damals und auch heute noch renommierten Café Belstner in Landshut. Dem Inhaber Herrn Lorenz Bauer ist er auch heute noch für die Nervenstärke, die Herr Bauer aufbrachte, um aus dem „Bären“ eine guten Zuckerbäcker zu machen, dankbar.

Nach diesen 2 Jahren weiterer Lehre war für Markus klar: „Ich will noch mehr“. Also reifte daran der Entschluss den Meisterbrief im Bäckerhandwerk zu erreichen.

Spätestens da war für Markus‘ Eltern klar, dass ihm genau dieser Beruf auf Laib und Seele geschrieben ist und kauften als Gründungsexistenz das damalige „Alte Rathaus“ in Rottenburg. Sie bauten es zu einer Konditorei im 1. Stock und im Erdgeschoss als Ladengeschäft mit Café um: das „Café Altes Rathaus“ genannt wurde.

Nach bestandener Meisterprüfung, das war im Jahr 1986, konnte Markus nichts mehr halten. Das Große Backen begann. 
Im Jahre 1997 folgte dann ein weiteres Ladengeschäft in Langquaid das Café am Marktplatz. 6 Monate später eine weitere Filiale in Langquaid in einem Supermarkt. Und ehe Markus sich versah, wurde dem Bären seine Höhle zu klein, um zu produzieren. Als sein früherer Lehrherr in Pattendorf verstorben war, wurde die Konditorei auf 2 Produktionsstätten aufgeteilt: einmal in eine reine Bäckerei und einmal in eine Konditorei. Eine weitere Filiale in Pfeffenhausen in der schönen Hallertau kam hinzu. 

Man braucht, so glauben wir, keinem die Vorteile einer zweigeteilten Produktion zu vermitteln - eher die überwiegenden Nachteile, die sich daraus ergaben. Als sich 1997 in Saal an der Donau zutrug, dass ein Bäckermeister namens Ludwig Reich sich in seinen wohlverdienten Ruhestand begeben möchte, aber keinen Nachfolger gefunden hat, der diesen Betrieb übernehmen würde, reifte bei Neumanns der Entschluss, die Backstuben wieder zusammenzuschließen und nach Saal an der schönen Donau umzusiedeln.

Mit Pinsel und Teigschaber bepackt wurde - wohlgemerkt 1 Woche vor Weihnachten - 1998 mit den Backstuben umgezogen. Ein großer Abschnitt beim großen Bären. Das Ladengeschäft in Saal wurde im September 1998 bereits eröffnet. Eine weitere Filiale in Essing folgt. 

2009 folgte ein weiterer Abschnitt in Markus‘ Leben: die Abkapselung von seinem Vater, dem ja bis dato immer noch die Geschäfte gehörten und Markus ein Angestellter seiner Eltern war. Die Zeit zwischen 2003 und 2009 war physisch und psychisch für alle Beteiligten nicht einfach. Zumal Markus doch schon 45 Jahre war, gab es nur 2 Alternativen. Entweder woanders als Angesteller arbeiten oder noch einmal bei 0 als Existenzgründer mit vielen Schulden auf dem Buckel anfangen.

Also entschied er sich gemeinsam mit seiner Frau Tanja, nur kurz am Rande erwähnt und seit 2003 verheiratet, für die 2. Lösung: einen Neuanfang. 

Am 1. Februar 2009 bekam die Firma einen neuen Chef und eine neue Firmierung „Markus Neumann e. K.: 
"Der Bärenbäck“ war geboren.

Voller Tatendrang und vieler Schulden am Pelz wurde endlich ein neuer Backofen angeschafft und der Laden in Saal erneuert. 6 Monate später kam eine Filiale in Ihrlerstein dazu.
Im August 2014 kam noch eine weitere Filiale in Hiehnheim dazu.


Bärenbäck Geschichte Familienbild

Trotz diesen ganzen Auf und Abs ließ es sich der Bär nicht nehmen über Wald und Wiesen, die ja im Altmühltal bekanntlich reichlich vorhanden sind, neue kreative Ideen für sein Backbuch aus der Natur zu sammeln. Auch wegen des Honigs, den der Bär ja so liebt, damit er seine geliebten Mandelecken backen kann. Auch seine Gebäcke haben Namen die uns Mutter Natur geschenkt hat. Wie den Bärenstollen, die Bärentatzen, das Ochsenauge oder das Pfauenauge.

Echt bärig wird’s, wenn er seine eigenen Pralinen fertigt. Auch das Essen von Süßem ist des Bärens Markus liebste Leidenschaft. So ist‘s mit dem Bären und man kann gespannt sein, wie die Reise des Bärenbäcks noch weiter geht. 

Markus Motto lautet: „Backe, backe Kuchen, der Bäcker hat gerufen.“ 

Aber unser Leitsatz ist: "Gutes muss Gut bleiben."